Unsere Fahne

Juli 2018
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erntedank 1996 Thomas Poen Marcus Kilzer Maren Kusch Stephen Billing Stefanie Hans Anja Puff Kerstin Grötker Markus Schulz Katrin Seven Michael Hans

So fing alles an:

Durch die 250-Jahr-Feier Pfalzdorfs im Jahre 1991 entstand die Idee, eine Jugendtanzgruppe zu bilden. Ende Januar 1992 war es dann soweit: Swen Wessels, Joke Wessels, Yvonne Rocker, Tanja Kusch, Antje Hans, Marcus Kilzer und Loni Schulz trafen sich das erste Mal im Schwarzen Adler. Damit war die Gründung der Jugendtanzgruppe besiegelt. Zwei Paare wurden direkt zu einem VHS - Kurs nach Rindern geschickt, um dort einige Tänze zu lernen. Durch Ansprache im Freundeskreis wuchs die Jugendtanzgruppe schnell auf ungefähr 15 Tänzer und Tänzerinnen. Heute umfasst sie 21 aktive und passive Mitglieder. In unserem Repertoire sind unter anderem mehrere deutsche Volkstänze, einige amerikanische Squares, sowie 2 Techno-Tänzen und eine Formation.

Doch nicht nur im Tanzen sind wir stark, sondern wir besuchen auch regelmäßig gemeinsam die nahegelegenen Kirmesfeste, die Eisdielen und Scheunenfeten im Umkreis.

Bekannt ist außerdem unsere Scheunenfete bei Hans, wo wir Fritz' Scheune leerräumen und mit Musik füllen. Dabei werden wir tatkräftig von der Volkstanzgruppe und Bekannten unterstützt. So konnten in den letzten Jahren immer ungefähr 1.800 Besucher animiert werden, mit uns zu feiern.

Beim Umzug der Stadt Kleve, anläßlich der 750-Jahr-Feier, zogen wir gemeinsam mit der Volkstanzgruppe mit. Wir tanzten bei den "Königen der Volksmusik" und waren zudem auf vielen Weihnachtsfeiern, Silberhochzeiten und auch Betriebs- und Sommerfesten vertreten. Auftritte unter anderem auf der Jahreshauptversammlung des Pfälzerbundes, dem Frühlingsfest des Heimat- und Verschönerungsvereins Pfalzdorf und Kirmes- und Karnevevalsveranstaltungen im Umkreis runden unser jährliches Programm ab.

Seit ein paar Jahren wird ein Maibaum in Pfalzdorf vor dem Schwarzen Adler gesetzt, an dessen Umzug wir näturlich auch teilnehmen.

Auf den drei größten Bühnen im Umkreis, Kastell in Goch, Stadthalle in Kleve sowie im Gesellschaftshaus in Bedburg-Hau haben wir schon unser Können gezeigt. Den Höhepunkt eines jeden Jahres ist für uns der Erntedankzug in Pfalzdorf, den wir mit bunten Ideen, wie mit geschmückten Wagen bzw. Fahrrädern, gerne mitgestalten.

1994 haben wir das Erntekönigspaar gestellt: Yvonne Rocker und Marcus Kilzer. Die beiden haben unter anderem geholfen, das Pfalzdorfer Heimatarchiv einzuweihen und sind im September 1995 bei strahlendem Sonnenschein mit einer toll geschmückten Kutsche gefahren.

Es besteht enger Kontakt zu den Tanzgruppen aus Ostfriesland und dem Hunsrück. Im Mai 1994 besuchten wir Ostfriesland. An dem Samstagabend feierten wir mit den Ortsansässigen im Gesellschaftsraum.

Wir wohnten im Wallinghaus, einer Art Scheune mit Schlafräumen, einem Esszimmer mit Kühlschrank und einer freien Fläche, auf der wir unsere Tänze einübten.

Unsere Rheinböllen-Fahrt fand im Juni ´95 statt. Es war das 10-jährige Jubiläum der dortigen Tanzgruppe. Wir knüpften weitere Kontakte und machten uns dort einen guten Namen.

Deshalb zog es uns ein knappes Jahr später wieder in die Pfalz, diesmal nach Simmern zum 11. Landes-Folklore-Tanztreffen. Dort zogen wir durch die Stadt und tanzten an verschiedenen Plätzen. Abends spielte eine Live-Band auf dem Marktplatz, die gute Lieder spielte und für Stimmung sorgte.

Als am späten Abend dies leider zu Ende ging, machten wir uns auf zur Turnhalle, in der wir und alle anderen Tanzgruppen untergebracht waren. Nach dem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir in die Schweiz, in den Ort Mathon, auf unsere JTP-Tour 1996, wo wir zwei Jahre zuvor schon einmal gewesen waren. Hier verbrachten wir 12 schöne Tage in dörflicher Abgeschiedenheit, jenseits allem Rummel. Es fand eine Gletscherwanderung in Davos statt, Fahrten unter anderem nach Italien, St. Moritz, Zürich, zur Viamala-Schlucht und sehr viel auf Schusters Rappen wurden gemacht. Unsere Kochmuttis bereiteten uns ein abwechslungsreiches und sehr leckeres Essen, das Wetter war schön und täglich verschiedene Spiele verbreiteten gute Stimmung.


... Fortsetzung folgt ...